Marion Ö. (41)

E-Autofahrerin seit der ersten Stunde

Es war im Juni 2010 als ich mit meinem Kleinwagen in Linz eine Panne hatte und zu einer nahegelegenen Vertragswerkstätte geschleppt werden musste. Es war nur eine kleine Reparatur notwendig, jedoch musste ich dringend einen Termin wahrnehmen. Als Leihauto zur Überbrückung erhielt ich ein brandneues Elektroauto, damals noch als Rechtslenker, damit ich meinen Termin wahrnehmen konnte. Es war Liebe auf den ersten Meter, nicht auf den ersten Blick, denn optisch war das Auto im Vergleich zu meinem kleinen Flitzer keine unbedingte Schönheit. Aber die Fahrleistungen sowie die Wendigkeit des Elektroautos überzeugten mich auf voller Länge. Bei der Rückgabe ließ ich mir ein Angebot stellen und sobald das Auto in Europa verfügbar war, entschloss ich mich von meinem Verbrenner Abschied zu nehmen und seit Anfang 2011 fahre ich nun rein elektrisch. Mein erstes Elektroauto hatte zwar nur eine Reichweite von knapp 100 Kilometern, diese reichten jedoch völlig aus. Die Wegstrecke in die Arbeit, Besuche bei Freunden und sonstige Erledigungen konnte ich allemal mit dem EV zurücklegen. Für weitere Strecken konnte ich ja noch auf das Auto von meinem Mann zurückgreifen. Den Größten Vorteil mit dem Elektroauto habe ich in der Arbeit, da ich mit meinem Arbeitgeber vereinbart habe, dass ich kostenlos „tanken“ darf. So fahre ich seit jeher gratis in die Arbeit und schone dabei noch die Umwelt. Leider hatte ich 2013 einen Unfall mit meinem ersten Elektroauto und musste auf ein Neues umsteigen. Dieses hatte deutlich mehr Reichweite und konnte nahezu vollständig auf das Auto meines Mannes verzichten. Aktuell warte ich auf mein drittes Elektroauto welches ich 2019 bestellt habe. Mit einer Reichweite von mehr als 400 Kilometern und dem dicht ausgebauten Ladenetz habe ich absolut keine Bedenken mehr. Ich kann es nur jedem empfehlen!